Gewohnheitsstörungen

Definition

Gewohnheitsstörungen bei Kindern sind zum Beispiel Hustengewohnheiten (Husten- Tic), Enuresis, Daumenlutschen, Einkoten, Nägelbeißen, Haareherausziehen, Stottern, Schlafwandeln usw. Die Gewohnheit ist zum Zeitpunkt der überweisung schon so automatisiert, dass die mögliche ursprüngliche emotionale Bedeutung für das Kind verloren gegangen ist. (Lehrbuch der Kinderhypnose- und hypnotherapie, Seite 164)

Behandlung

Die Voraussetzung für erfolgreiches Arbeiten ist die Abklärung der Motivation, ob das Kind bereit ist, die vorhandene Gewohnheit abzulegen oder nicht. Zudem ist wichtig abzuklären, ob es einen sekundären Krankheitsgewinn gibt. D.h., hat das Kind durch die Gewohnheit in der Familie unbewusst mehr Macht bekommen. In solchen Fällen empfiehlt es sich mit dem System zu arbeiten oder einen Familientherapeuten hinzuzuziehen." (Olness/Kohen, Lehrbuch der Kinderhypnose- hypnotherapie, 1993, Seite 164)

Falls die gezeigten Verhaltensweisen ein Symptom einer zugrunde liegenden körperlichen Störung sein können, ist es unbedingt notwendig, das Kind aus medizinischer Sicht ausreichend untersuchen zu lassen.

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